The Classic Trombone

Eine Winterreise Ein Liederabend für Posaune, Hammerklavier .....und rezitierende Stimme

In der Zeit der Romantik war es nicht unüblich, Lieder für Gesangstimme, für Instrumente zu bearbeiten. Das Lied „Mignon“ von L.van Beethoven aus Opus 75 wurde von Franz Liszt für Klavier bearbeitet. Die bekannte „Winterreise“ von Franz Schubert wurde schon kurz nach ihrer Erscheinung (1828) für verschiedene Instrumentalbesetzungen umgeschrieben. Ca. 1850 wurde beim Verlag Peters eine Bearbeitung für Klavier zu 4 Händen von Hugo Ulrich herausgegeben. Ebenfalls um die gleiche Zeit wurde, auch bei Peters, eine Bearbeitung für Solo Klavier von Robert Wittman veröffentlicht.

Der herausragende musikalische Ausdruck der Texte bekannter Dichter, wie Goethe und Müller von Beethoven und Schubert erlaubt die Verwandlung der Lieder in eine Sorte Lieder ohne Worte, die mit den „Lieder ohne Worte“ von Mendelssohn-Bartholdy vergleichbar sind. Unsere Bearbeitung der Lieder wird im historischen Sinne auf einer Posaune und einem Hammerklavier aus der Zeit Schuberts aufgeführt.  Die tiefgreifenden Texte von Wilhelm Müller werden durch die Stimme von Tom Quaas  für das Publikum hörbar gemacht.

 

Ercole Nisini - Hist. klassische Posaune
Katarzyna Drogosz - Hammerklavier & romantisches Klavier
Tom Quaas - Rezitierende Stimme

 

Konzertprogramme:

„bei Männer welche Liebe fühlen“ .....ein Liederabend für Klassische Posaune und Hammerklavier - Sonate und Lieder von W.A. Mozart und L.van Beethoven

„eine Winterreise“ von Franz Schubert in eine Bearbeitung für Klassische Posaune, Hammerklavier und rezitierende Stimme

 Referenzen: Palais Große Garten Dresden, Wagner Haus Graupa, Fortepianarum Katowice (Polen), Triptych Tabor (Czech), Querstand CD Label

 

Katarzyna Drogosz wurde in Warschau geboren. Im Polen gilt sie als anerkannte Interpretin auf dem Gebiet der historischen Hammerklaviere. Neben der Interpretation interessiert sie sich für Baugeschichte von historischen Tasteninstrumenten, insbesondere Hammerflügel. Sie studierte an der Musikakademie in Warschau (Klavier), Conservatorium van Amsterdam (Hammerflügel) und Musikhochschule Freiburg (Cembalo). 2007 wurde sie Finalistin von “Musica Antiqua” - dem Internationalem Wettbewerb in Brügge (Belgien). Neben intensiver Konzerttätigkeit in Holland, Deutschland, Polen und in der Schweiz ist Katarzyna Drogosz als Pädagogin tätig. Ihr Schwerpunkt liegt in der Historischen Ausführungspraxis der Tastenmusik des 18. und 19. Jahrhunderts. Seit 2010 unterrichtet sie an der Musikakademie in Katowice. Regelmäßig musiziert sie und lehrt während der Sommerschule der Alten Musik in Lidzbark Warmiński.

 

Ercole Nisinis musikalische Welt kennt keine stilistischen Grenzen. Seine Faszination für die Musik der Renaissance, Barock und Klassik, für die Originalquellen der Musikgeschichte, fürs Theater nimmt er als Inspiration für die Umsetzung in musikalische Konzepte und Konzertprogramme, die die Sinne der modernen Zuhörer verwöhnen wollen. Diese Projekte werden verwirklicht dank seinem Ensemble INSTRUMENTA MUSICA mit hervorragenden und kreativen Musikern, sensiblen Künstlern und Schauspielern, Vokalensembles, seinen Instrumenten: der Tenor- und der Bass-Barockposaune, Notenpapier und dem Dirigierpult.
Seit 2007 widmet sich Ercole der Aufführung mit historischen Instrumenten. Konzerte, CD Aufnahmen, Rundfunkmitschnitte mit Orchestern und Ensembles wie La Petite Bande, Orchestre des Champs Elysées, Hannoversche Hofkapelle, L’Arpa festante, L’Orfeo Barockorchester, Cappella Leopoldina Graz, Capriccio Stravagente, Musica Fiata, Capella de la Torre, Musica Antiqua Austria, Marini Consort Innsbruck, Weser Renaissance Bremen, Cappella Sagittariana, United Continuo Ensemble, Il Girardino Armonico haben bis jetzt seine Erfahrungen bereichert.
Als Solist und Ensemble Leiter war Ercole Nisini zu sehen und zu hören u.a. in der Frauenkirche Dresden, Brandenburgische Sommerkonzerte, Tage Alter Musik Regensburg, Skalholt summer Concerts (Island), H. Schütz Musikfest, Tabor’s Triptyk (Tschechien), WDR Funkhauskonzerte, Fortepianarum Katowitz (Polen), Klosterstiftung Michaelstein, Varazdin baroque evenings (Croatia), Batzdorfer Pfingstfestspiele. Seit 2008 wurden 9 CDs durch die Labels RAMÉE, Querstand, Christophorus, Carus, und SONY veröffentlicht.

www.ercolenisini.de

 

Tom Quaas wurde 1965 in Dresden geboren. Er schloss zunächst eine Zimmerer- und Tischlerlehre ab, bevor er ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock aufnahm. Anschließend spielte er u. a. am Volkstheater Rostock und am Theater Junge Generation in Dresden. Von 1994 bis 1999 war er am Staatsschauspiels Dresden engagiert, bevor er für zwei Spielzeiten an das Deutsche Theater in Berlin wechselte. Seit 2001 gehört Tom Quaas wieder zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden, wo er u. a. zu sehen war als Titelfigur in Goethes „Clavigo“ in der Regie von Irmgard Lange, als Mauler in Klaus Dieter Kirsts Inszenierung von Brechts „Die heilige Jungfrau der Schlachthöfe“, als Karl in Schillers „Die Räuber“, als Macheath in Brechts „Die Dreigroschenoper“ in der Regie von Peter Lund, als Richard III in Shakespeares gleichnamigen Stück sowie aktuell als Faust in „Faust 1“ in der Regie von Linus Tunström.
Des Weiteren ist er mit zahlreichen Soloprogrammen unter Anderem auf dem Theaterkahn Dresdner Brettl und im Societätstheater zu sehen. Diverse Kooperatione  führten ihn zu Projekten mit verschiedenen Orchestern, darunter die Dresdner Philharmonie sowie die Dresdner Sinfoniker.
2006/2007 absolvierte Quaas ein Studium am Centre National des Arts du Cirque, der einzigen öffentlichen Zirkus-Hochschule Europas. Zurück in seiner Heimat gründete er den Theaterzirkus Dresden, dem er als Theaterdirektor vorsteht.
Regie führte er unter Anderem bei den Pantomimen „Faust ohne Worte“, „Beethoven ohne Musik“ sowie zu den jährlichen Theaterfestspiele auf Schloss Batzdorf, 2015 in der kleinen Oper „Comedia Harmonica L’amfiparnaso“ von O. Vecchi (Premiere Mai 2015).
Quaas war in zahlreichen Filmen zu sehen, zuletzt in der ARD Produktion „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ in Regie von Christian Schwochow (Ausstrahlung März 2016). Zudem ist er regelmäßiger Sprecher für Hörbuchproduktion und seit etlichen Jahren im Synchronisationstheater Netzeband engagiert. In vergangenem Jahr belebt seine Stimme die Figur des König Richard III. in dem gleichnamigen Stück, in Regie von Hermann Höcker (Premiere August 2015).

www.theaterzirkus-dresden.de